Vispa 0.2.3 - Freies System-Sicherheits-Tool für Vista

Das bekannte Tool xpy sorgt unter Windows XP dafür, dass Kommunikationsbedürfnis bestimmter Teile des Betriebssystems zu unterbinden. Jetzt hat der Autor mit Vispa ein ähnliches Programm auch für Windows Vista entwickelt. Als Grundlage diente dabei xpy.

Vispa soll ähnlich wie xp-AntiSpy oder eben xpy dafür sorgen, dass bestimmte Funktionen im Betriebssystem abgeschaltet werden, die nach Meinung vieler Daten sammeln und diese an Microsoft übermitteln. Alle Änderungen werden direkt in der Registrierungsdatenbank von Windows vorgenommen und lassen sich jederzeit wieder über das Programm rückgängig machen.

Changelog:

  • added lock for unused features in restore mode
  • improved silent behaviour
  • fixed bug in bitmap-graphics

Homepage: Vispa.whyeye.org

Lizenztyp: General Public License (GPL)/Kostenlos
Download: vispa-0.2.3-bin.zip (69 Kb)

Massenupdate von Microsoft

Microsoft hat angekündigt, das am kommenden Patch-Day, dem Dienstag der nächsten Woche, insgesamt sieben Sicherheitsupdates veröffentlicht werden sollen. Geplant sind Lückenfüller unter anderem für DirectX, den Internet Explorer und die in Windows enthaltene Bluetooth-Software.

Weitere Updates sollen Active Directory, Windows Internet Name Service und das Streaming-Protokoll Pragmatic General Multicast betreffen. Jeweils drei der Patches wurden als “kritisch” bzw. “wichtig” eingestuft. Das siebte Update wird als “Kill Bit” Update für Windows bezeichnet und betrifft wahrscheinlich die Software eines Drittanbieters. Es wird als “moderat” eingestuft.

Das Bluetooth-Update wird sowohl für Windows XP, als auch für Windows Vista erscheinen. Im Falle des Internet Explorers sind die Versionen 5.01 und 7 in verschiedenen Ausgaben betroffen. Das Update für DirectX soll in allen Versionen von 7 bis 10 Fehler beheben. Am Abend des Patch-Days werden wie immer zeitnah berichten.

Windows 7

Während man über den Fokus auf Sicherheit von Windows Vista streiten kann, ist laut Bill Gates eines klar: Der Nachfolger “Windows 7″ soll weniger Strom und Speicherbedarf benötigen. Dazu äußerte sich der Vorsitzende auf dem Windows Digitial-Lifestlye Consortium in Tokio. Immer mehr namenhafte Firmen wollen auf die Verwendung von Vista verzichten und stattdessen auf Windows 7 und die damit verbesserten Funktionen warten.

Diverse Studien und Tests belegen, dass Vista auf Highend-PCs gegenüber XP die Nase vorne hat. Auf dem Durchschnittsrechner jedoch kommt Vista nicht an das Potenzial von XP heran.

Das mag unter anderem ein Grund sein, wieso viele auf Vista verzichten wollen, da sie es für ein langsames und schwerfälliges Betriebssystem halten. Die Hoffnungen und Erwartungen der Windows-Anhänger zählen nun auf das kommende Windows 7. Auf jeden Fall möchte Gates den Eindruck vom langsamen Betriebssystem beim vormals als Windows Vienna bekanntem System wieder loswerden und Werte wie hohe Effizienz in den Mittelpunkt stellen.

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