Call of Duty IV Song bestehend aus Gewehrschüssen veröffentlicht

Der Musiker und Videokünstler Graham Sez hat einen explosiven Song veröffentlicht. Dieser setzt sich lediglich aus Schusswechseln, Explosionen und sonstigen Geräuschen von Activisions Shooter “Call of Duty IV - Modern Warfare” zusammen. Der Videoclip dazu wurde passenderweise mithilfe Machinima und der Game-Engine eines Egoshooters erstellt.
Manchmal scheint man doch Drums zu vernehmen. Doch Serpento, der Autor dieses Musikstücks, dass auch als MP3 heruntergeladen werden kann, behauptet, alles in diesem Lied basiert auf echten Gewehrschüssen und sonstigen Geräuschen aus dem Spiel. Die üblichen Killerspieldiskussionen mögen an dieser Stelle eventuell wieder aufflammen, doch Gamefreaks werden sowohl an der Musik wie auch am Video viel Gefallen finden.
Doch womit ist das dazu passende Video erstellt worden, was ist Machinima? Moderne PC-Spiele ähneln mit ihrer fotorealistischen Grafik, den Texturen und der Musik heutzutage beinahe Kinofilmen. Eine spannende Plattform, die von Gamern wie auch Künstlern dazu benutzt wird, um damit eigene Filme herzustellen. Manche Game-Engines werden von den Spieleherstellern freiwillig zur Verfügung gestellt. Andere Machinima-Regisseure müssen warten, bis jemand die reine Engine geknackt und aus dem Spiel “exportiert” hat. Die Bilder werden, wie auch bei Graham Sez, in Echtzeit dargestellt. Der Urvater dieser Technik (Hugh Hancock) soll einst gesagt haben:
“Wir können all das tun, wofür wir in der wirklichen Welt ins Gefängnis müssten - und ich denke, das ist ein wirklicher Vorteil!” Auch wenn niemand für einen solchen Song hinter Gitter müsste, grundsätzlich hat der Mann absolut Recht. Die Killerspieldiskussion könnte man ja auch umdrehen, indem man argumentiert: Wenn man in der Spielewelt seine wie auch geartete Passion ausleben kann, braucht man dies im wirklichen Leben nicht mehr zu tun.














