Archive for September, 2007

Emanzen und die Folgen…..

Die Zeitschrift EMMA schafft was andere versuchen zu verhindern.
Sie wirft Porno Sex und Gewalt in einen Sack und generell ist Porno Gewalt gegen Frauen.
Wenn ich so einen Blödsinn schon höre.
Gewalt ist verboten - Punkt. Wären Pornos Gewalt wären sie verboten, auch für Erwachsene.
Nur weil nicht alle Frauen, wie auch nicht alle Männer, Pornografie nicht mögen ist das noch lange kein Verbrechen den Geschlechtsakt auch so darzustellen dass er geil macht.
Ich dachte wir seien aus dieser Zeit raus in dem Sex etwas ist über das man nicht spricht, nicht praktiziert und der Klapperstorch die KInder bringt.
In einer Zeit in der man sich Aids einfangen kann wenn man nicht über Sex redet, in der sich junge Leute infizieren weil niemand das Wort Kondom in den Mund nehmen mag (schmeckt auch ohne Worte nicht).
Was hat EMMA für Alternativen? Was bieten uns verklemmte ideologische Frauen an für ein zufriedenes Sexualleben? Sexfilme - sind keine Pornos?
In einer Zeit in der Kinder schlauer sind als die Eltern und diese hinter der Jugend herlaufen damit sie keine Pornos auf Handys laden können. Wo Mütter von ihren Sprösslingen mit Wörtern überrascht werden die sie sonst nicht kannten.
Von der Verrohung der Sprache abgesehen. Schlampen, Tussen, Nutten - sind nur die Eisspitze unflätiger Ausdrücke gegenüber Frauen.
Wo wart Ihr von EMMA in der Zeit?
Porno als Thema zieht immer, Sex sells - wohl auch Euer Blatt.
Ich habe keine Lust mehr auf dieses Frauengeschwätz was alles frauenfeinlich sein soll.
Ich bin nicht benachteiligt. Wer sich benachteiligt fühlt, ist etwas anderes - über Gefühle kann man nicht diskutieren, die hat man. Aber Gründe muss es dafür geben dass frau sich so fühlt.
Soll ich jetzt Komplexe bekommen weil Porno für mich gar keine Gewalt ist?
Was soll diese Show?
Prangert tatsächliche Gewalt an - die täglich gegen Frauen in ihren Lebenssituationen stattfindet.
Sex als Zwangsmittel wird da genug angewendet, aber das ist kein Porno - und zieht vielleicht nicht so als Thema.
Eure Kampagne ist das Pferd von hinten aufgezäumt.
Gewalt beim Sex gefilmt, also Gewalt-Pornos sind schon jetzt verboten. Das anzuprangern helfe ich Euch gerne mit. Aber nicht normaler Sex gefilmt = Porno = Gewalt.
So kommt Ihr bei vielen Frauen, die ein zufriedenes Sexualleben haben, mit Sicherheit nicht an.
Wozu auch?

Zieht Themen die wirklich das Leben von Frauen beinträchtigen.
Im übrigen sind die Sexualstraftaten in Ländern weniger in denen mit Pornos freizügiger umgegangen wird und die Jugend aufgeklärter ist, geringer.
Der Umkehrschluss lässt dann zu, dass EMMA kurzsichtig Gewalt an deutschen Frauen forciert.
Das müsst Ihr Euch leider so gefallen lassen.
Wo sind Eure Vergleichszahlen dazu?
Sie würden Frauen wirklich helfen sich ein Bild zu machen.

Pornos gab es schon immer und wird es immer geben solange man Bilder machen und Filme drehen kann. Sexualität ist genauso vielfältig wie der Mensch selber und wird genauso vielfältig zum Ausdruck gebracht.
Sie ist mit Sicherheit kein PorNO Thema - sie ist ein Thema für Menschen und das sind Frauen UND Männer.
Eure Kampagne ist Käse und hilft keiner Frau wirklich sich zu besser zu entfalten.

Tausende demonstrieren gegen Überwachung

Motto “Für Freiheit statt Angst”

Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich deutlich mehr als 15.000 Menschen an Kundgebung und Protestmarsch.”Das ist die größte Demonstration für Bürgerrechte und Datenschutz seit der Volkszählung 1987″, sagte der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Thilo Weichert.

Die Demonstranten wandten sich unter anderem gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung von Telefon- und Internet-Verbindungsdaten und Online-Durchsuchungen privater Computer. Zu der Demonstration hatten der überwachungskritische “Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung” und ein breites Bündnis von Organisationen, darunter Bürgerrechtler, Junge Liberale, Bündnis 90/Die Grünen, ver.di, Journalistenverbände, attac und der Chaos Computer Club aufgerufen.

Schaar kritisiert elektronischen Personalausweis

Unterdessen kritisierte der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, die Pläne der Bundesregierung für die Einführung eines elektronischen Personalausweises. Er bemängelte unter anderem die geplante Speicherung von Fingerabdrücken in dem elektronischen Dokument: “Es gibt hier überhaupt keine europarechtliche Verpflichtung, das zu tun. Im Unterschied zu den Pässen betreffen die Personalausweise alle, die über 16 Jahre alt sind. Das würde bedeuten, dass wir eine Totalerfassung aller Fingerabdrücke bekämen”, sagte Schaar dem “Kölner Stadt-Anzeiger”. Er begrüßte hingegen die Integration einer elektronischen Signatur und eines PIN-Codes zur Identifikation bei Internet-Geschäften in den scheckkartenähnlichen Ausweis.

Die Einführung des Ausweises ist seit langem geplant und in der Koalitionsvereinbarung von Union und SPD vorgesehen. Derzeit beraten nach Angaben des SPD-Innenexperten Dieter Wiefelspütz die Innenpolitiker der Koalition über das Projekt. Die Bundestagsfraktionen von Union und SPD hätten noch nicht darüber entschieden. Die Erfassung der Fingerabdrücke müsse “noch sorgfältig diskutiert werden”, sagte Wiefelspütz. Eckpunkte sollen laut ihm im Oktober festgelegt werden. Das Kabinett könne sich dann im ersten Halbjahr 2008 mit dem Gesetzentwurf beschäftigen. Die Ausgabe des neuen Ausweises könne um die Jahreswende 2009/2010 beginnen.

Man of constant Sorrow

(In constant sorrow through his days)

 

I am a man of constant sorrow
I’ve seen trouble all my day.
I bid farewell to old Kentucky
The place where I was born and raised.
(The place where he was born and raised)

 

For six long years I’ve been in trouble
No pleasures here on earth I found
For in this world I’m bound to ramble
I have no friends to help me now.

 

[chorus] He has no friends to help him now

 

It’s fare thee well my old lover
I never expect to see you again
For I’m bound to ride that northern railroad
Perhaps I’ll die upon this train.

 

[chorus] Perhaps he’ll die upon this train.

 

You can bury me in some deep valley
For many years where I may lay
Then you may learn to love another
While I am sleeping in my grave.

 

[chorus] While he is sleeping in his grave.

 

Maybe your friends think I’m just a stranger
My face you’ll never see no more.
But there is one promise that is given
I’ll meet you on God’s golden shore.

 

[chorus] He’ll meet you on God’s golden shore.

Glasauge sei wachsam!!

Peter Falk wird 80!

Eigentlich wollte Peter Falk Geheimagent werden. Aber der US-Spionagedienst CIA lehnte seine Bewerbung ab. So machte er als Inspektor Columbo von der Mordkommission in Los Angeles Karriere - und wurde so populär, wie er selbst als Präsident der Vereinigten Staaten nicht unbedingt geworden wäre. Rund um die Welt kennt praktisch jeder Fernsehzuschauer den schusseligen, unkonzentrierten Inspektor, der im schäbigen Trenchcoat, die kalte Zigarre im Mund, auch die kniffligsten Fälle scheinbar wie nebenher löst. Schon fast zur Tür hinaus, wendet er sich nochmal um und sagt: “Ich hätte da noch eine Frage…” oder auch: “Da wäre noch eine Kleinigkeit…” Ach ja, Peter Falk wird übrigens am nächsten Sonntag (16. September) 80.

69 Fälle hat der ungekrönte König der TV-Detektive seit 1968 gelöst und insgesamt vier “Emmys” als bester Fernsehdarsteller eingeheimst. Dabei sollte es ursprünglich zunächst nur einen Film geben. Doch der Erfolg von “Lösegeld für einen Toten” war so groß, dass die Figur drei Jahre später in Serie ging. Von 1971 bis 1978 und dann wieder ab 1989 ermittelte Columbo regelmäßig mit Rekordeinschaltquoten im US-Fernsehen. Die Serie war in 80 Ländern der Welt zu sehen und wird bis heute vielfach wiederholt. In Deutschland lief die bislang letzte Folge unter dem programmatischen Titel “Die letzte Party” am 14. September 2004.

Fünf Synchronsprecher (besonders beliebt: Klaus Schwarzkopf) hat Columbo allein bei uns ausgesessen, aber er selbst ist in den mehr als 30 Jahren immer derselbe geblieben: zerknittertes Gesicht, Glasauge, stets auf der Suche nach Block und Bleistift. In seinem zerbeulten, mausgrauen Peugeot Cabrio ist er meist in den besseren Kreisen unterwegs und kommt dem Mörder mit Hartnäckigkeit und schlitzohrigen Fragen unweigerlich auf die Spur. “Vielleicht wäre ohne Columbo ein besserer Schauspieler aus mir geworden”, sinnierte er einmal, aber seine Fans wollen von Selbstzweifeln nichts wissen.

Ohnedies musste Falk sich für den Beruf erst lange durchbeißen. Seine Eltern, jüdische Einwanderer aus Tschechien und Ungarn, betrieben in der Nähe von New York einen kleinen Laden für Bekleidung und Trockenfrüchte. Als Dreijähriger verlor er bei einer Tumor- Operation sein rechtes Auge. Als er mit 15 die Schule verließ, um zur See zu fahren, stellte die Handelsmarine ihn wegen der Behinderung nur in der Kombüse an. Nach seiner Rückkehr driftete er zunächst in die Rockerszene ab, schaffte dann aber doch noch den Schulabschluss und ging nach einem Verwaltungsstudium zur Finanzbehörde.

Aber der Schreibtisch war nichts für ihn. Er nahm Schauspielunterricht, gab mit 29 den Job auf und schlug sich mit zahlreichen Nebenrollen bei Film und Theater durch. Der frühere Filmboss Harry Cohn wies ihn einmal mit den Worten ab: “Für das Geld kann ich auch einen Schauspieler mit zwei Augen bekommen.” Doch dann ging es Schlag auf Schlag: 1960 wurde Falk als Killer Reles in dem Krimi “Unterwelt” erstmals für einen Oscar nominiert. Schon ein Jahr später folgte die nächste Nominierung für seine Rolle in Frank Capras Gesellschaftskomödie “Die unteren Zehntausend”. Weitere Erfolge feierte er etwa in John Cassavetes’ “Ehemänner” (1970), in der Krimikomödie “Eine Leiche zum Dessert” (1976) und in Wim Wenders’ “Der Himmel über Berlin” (1987).

Trotz des beispiellosen Erfolgs als Columbo kehrte Falk immer wieder auch zum Theater zurück. “Man kann sich nicht wirklich Schauspieler nennen, wenn man nicht auf der Bühne spielt”, so seine Devise. 1972 erhielt er für die Hauptrolle in Neil Simons Komödie “Das Nervenbündel” den “Tony” als bester Broadway-Schauspieler des Jahres. “Ich habe immer noch die Hoffnung, dass ich den ganz großen künstlerischen Knaller abliefere”, sagte er nach seinem letzten Columbo.

Seit 30 Jahren ist Peter Falk mit der 23 Jahre jüngeren Schauspielerin und früheren Schönheitskönigin Shera Danese verheiratet, aus erster Ehe hat er zwei Töchter. Krach gibt es daheim in der Villa in Beverly Hills vor allem um sein Hobby: Falk ist begeisterter Maler und zeichnet am liebsten nackte Frauen - allerdings fremde. Eine Auswahl der Bilder ist auf seiner Internetseite zu besichtigen. Ach, und da wäre noch eine Kleinigkeit: Der 70. Columbo sei in Vorbereitung, heißt es da.

Alles was lebt, verdunstet einfach

Russland hat die stärkste Vakuumbombe der Welt getestet. Die Sprengkraft ist angeblich mit der einer Atombombe vergleichbar

Russland hat nach eigenen Angaben die stärkste Vakuumbombe der Welt erfolgreich getestet. Die Sprengkraft der Waffe sei vergleichbar mit der einer Atombombe, sagte der Vize-Stabschef der russischen Streitkräfte, Alexander Rukschin dem russischen Fernsehsender ORT. “Das Verteidigungsministerium unterstreicht, dass dieser militärische Eingriff gegen keinen einzigen internationalen Vertrag verstößt. Russland tritt damit kein neues Wettrüsten los”, berichtete der Sender.

ORT strahlte auch Bilder des Tests aus. Auf ihnen ist zu sehen, wie ein Kampfflugzeug des Typs Tupolev TU-160 die Bombe über einem Versuchsgelände abwirft. Nach einer großen Explosion folgten Aufnahmen von zerstörten Gebäuden und verbrannter Erde. Dem Bericht zufolge wird die größte Zerstörung durch eine Ultraschall-Druckwelle und unglaubliche Hitze verursacht. Bei der Explosion entsteht ein Vakuum. “Alles was lebt, verdunstet einfach”, hieß es.

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