Archive for August 16th, 2007

Añadir mapas de Google a un blog más sencillo

En GENBETA comentan que en unos días, los que quieran añadirán mapas de Google a un blog lo tendrán más fácil.

Desde Google Maps van a habilitar una forma de colocar mapas en webs de forma muy sencilla, con solo copiar y pegar un código, tal y como se hace actualmente con los vídeos de Youtube por ejemplo.

Así, cuando queramos colocar la ubicación de un negocio, un lugar o incluso un mapa creado por nosotros, será coser y cantar, y será un mapa con todas las funcionalidades a las que estamos acostumbrados: desplazarse arrastrando el ratón, hacer zoom o los diferentes tipo de vistas.

Ésta es una magnífica de promover y dar a conocer todavía más este fantástico servicio gratuito de Google.

Mafia richtet in Duisburg Blutbad an

Sechs Italiener im Alter von 16 bis 39 Jahren wurden vor einer Pizzeria im Zentrum der Stadt regelrecht hingerichtet.

Ein Killer-Kommando hat am Mittwoch in Duisburg sechs Italiener kaltblütig erschossen. Experten sprachen vom bislang blutigsten Anschlag der Mafia in Deutschland. Das italienische Innenministerium vermutet eine Fehde zwischen zwei Mafia-Clans. Die deutschen Fahnder wollten dies allerdings zunächst nicht bestätigen.

Im Kugelhagel starben Jugendliche und Männer im Alter zwischen 16 und 38 Jahren, von denen fünf verwandt waren und aus der Ortschaft San Luca in Kalabrien stammten - der Hochburg der mächtigen Mafia-Organisation ‘Ndrangheta. Zwei der Männer waren erst vor wenigen Wochen nach Deutschland gekommen und hatten bei ihren Verwandten gewohnt.

Risikozone Ruhrgebiet

Die tödlichen Schüsse fielen um etwa 2.30 Uhr vor dem italienischen Restaurant “Da Bruno” beim Duisburger Hauptbahnhof. In der Nähe des Tatorts wurden zwei Männer gesehen. Sie sollen nach Zeugenangaben schnell vom Tatort weggerannt sein. Weitere Aufschlüsse erhofft die Polizei von der Videoauswertung der Überwachungskameras zweier Großunternehmen und von weiteren möglichen Zeugen.

“Die Art der Liquidation legt einen Racheakt der Mafia nahe. In dieser Größenordnung hat es das hierzulande noch nicht gegeben”, sagte der Mafia-Experte und Publizist Jürgen Roth. Duisburg sei auch nach Erkenntnissen des deutschen Bundeskriminalamts als Stützpunkt der Clan-Familien bekannt. Anfang der 1990er Jahre habe es dort mehrere Ermittlungsverfahren gegen Clan-Angehörige wegen internationalen Drogenhandels gegeben.

Von Kugeln durchsiebt

Die Opfer waren Mitarbeiter und Inhaber des Restaurants und hatten dort den Geburtstag eines 18-jährigen Auszubildenden gefeiert, dem einzigen Opfer, das nicht zur Großfamilie gehörte. Die sechs Männer hatten das Lokal abgeschlossen und saßen unbewaffnet in zwei Autos, als die Mörder - vermutlich zwei Männer - das Feuer eröffneten und die Wagen mit Pforzheimer und Duisburger Kennzeichen “mit einer Vielzahl von Kugeln” durchsiebten, wie die Polizei berichtete.
Auch die Opfer wiesen “eine Vielzahl von Einschüssen auf”, die Obduktion ihrer Leichen werde vermutlich mehrere Tage dauern.

Fünf der Opfer waren sofort tot, der sechste Mann starb trotz Wiederbelebungsversuchen auf dem Weg ins Krankenhaus. Eine Passantin hatte die Schüsse gehört und eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife angehalten. Die Beamten waren sofort zum Tatort geeilt und hatten im Umkreis von 30 Kilometern Großalarm ausgelöst.

Nach Polizeiangaben in Rom soll es sich bei den verfeindeten Mafia-Clans um die Familien Pelle-Romeo und Strangio-Nirta handeln. Der Inhaber des Duisburger Restaurants trug den Namen Strangio. Beide Clans sollen der ‘Ndrangheta, dem kalabrischen Arm der Mafia angehören, der mit einem geschätzten “Jahresumsatz” von 35 Milliarden Euro als eine der mächtigsten Mafia-Organisationen Europas gilt. Als Spezialgebiet der ‘Ndrangheta gilt der Kokainhandel (siehe Hintergrund).

Iranische Garden auf US-Terrorliste?

Es wäre das erste Mal, dass Streitkräfte eines souveränen Staates auf einer offiziellen Terrorliste auftauchen.

Die Revolutionswächter haben ihre wirtschaftlichen Aktivitäten unter Präsident Mahmoud Ahmadinejad ausgeweitet.

Die USA erwägen, Irans “Revolutionsgarden” als Terror-Organisation einzustufen und damit erstmals Streitkräfte eines souveränen Landes in diese Kategorie einzuordnen. Der scharfe diplomatische Schritt ziele darauf ab, die Finanzen der Gruppe zu schwächen, hieß es unter Berufung auf hochrangige Vertreter der Regierung in Washington. Das Vorhaben werde in der US-Regierung ernsthaft erwogen. Ein Zeitpunkt dafür stehe aber noch nicht fest.

Nach Einschätzung von Iran-Experten erwägt US-Präsident George W. Bush den Schritt auch deshalb, um die Kritiker im eigenen Land zu besänftigen, die wegen des iranischen Atomprogramms ein militärisches Vorgehen fordern.

Einfrieren

Die “New York Times” berichtete, die Einstufung würde es den USA ermöglichen, Bankkonten und andere Vermögenswerte der Revolutionswächter einzufrieren. Diese hätten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten unter dem derzeitigen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad deutlich ausgeweitet. Die “Washington Post” schrieb, der Schritt solle vor allem jene Geschäfte treffen, zu denen Auslandsfirmen gehörten.

Die Revolutionswächter sind ein nach der Islamischen Revolution von 1979 zum Schutz der neuen Machthaber gebildeter Zweig der iranischen Streitkräfte, der einem gemeinsamen Oberkommando mit der regulären Armee untersteht. Laut “Washington Post” haben die Streitkräfte eine Stärke von 125.000 Mann.

Die USA betrachten den Iran seit langem als Unterstützer terroristischer Organisationen. Neben den Vorwürfen, zur Destabilisierung Afghanistans und des Irak beizutragen, verdächtigen sie das Mullah-Regime in Teheran vor allem, nach Atomwaffen zu streben. Beides streitet Iran ab. Die Einstufung der Revolutionswächter als terroristisch würde eine Verschärfung der US-Regierungshaltung gegenüber der Islamischen Republik bedeuten. Die Terrorliste der USA umfasst derzeit 42 Organisationen, unter anderem El Kaida, Hisbollah und Hamas.

Berger bejaht Sexualstraftäter-Datei

Die Justizministerin fordert eine “gerichtliche Aufsicht” nach der Haftentlassung. Dies beinhalte etwa eine Meldepflicht.

Justizministerin Maria Berger plädiert für die Möglichkeit einer “gerichtlichen Aufsicht” über Sexualstraftäter nach der Haftentlassung. Richter sollten z.B. die Fortsetzung einer Therapie anordnen, eine Meldepflicht verhängen oder die Ausübung bestimmter Berufe oder Tätigkeiten untersagen können, erläuterte Berger im APA-Interview. Die Vorschläge von Innenminister Günther Platter greifen ihr teilweise zu kurz; etwa beim Berufsverbot. Für Berger geht es vor allem darum, Rückfälle bekannter Täter zu verhindern.

Grundsätzlich betonte die Ministerin, dass das Anliegen, “alle Möglichkeiten zu nützen, um Kinder und Jugendliche zu schützen, ein gemeinsames” sei, “dies hat aber mit Maß und Ziel und grundrechtskonform zu geschehen”.

Kritik an Platter-Plänen

Die von Platter veröffentlichten Vorschläge lehnt Berger nicht rundum ab. Aber das von ihm verlangte Berufsverbot für Sexualstraftäter im Kinder- und Jugendbereich ist ihr zu wenig: Rückfallsgefährdeten müsse z.B. auch ehrenamtliche Tätigkeit im Jugendbereich oder, wenn sie Selbstständige sind, die Beschäftigung jugendlicher Arbeitnehmer untersagt werden.

Noch nicht festlegen will sich Berger in der Frage der Sanktionen - wo Platter generell für höhere Strafen eintrat. Die Justizministerin will noch von SPÖ und ÖVP im Parlament gemeinsam beauftragte Evaluierung abwarten; die Ergebnisse sollen im Herbst vorliegen. Prinzipiell gab Berger aber zu bedenken, dass es sich gerade im Sexualstrafbereich häufig um Triebtäter handle: “Die lassen sich nicht dadurch abschrecken, dass ein Strafrahmen um ein Jahr hinaufgesetzt wird.”

Kinderpornografie

Zudem seien die Strafen für sexuellen Missbrauch bzw. Nötigung Minderjähriger in Österreich ohnehin hoch, hielt Berger Platters Kritik daran entgegen, dass Kinderpornografie als “Vergehensdelikt” gelte und zu gering bestraft sei. Die genannten Grunddelikte seien “natürlich ein Verbrechen und kein Vergehen” und entsprechend hoch sanktioniert.

Gesprächsbereit ist Berger über die Strafen für die Verbreitung von Kinderpornografie. Wichtiger wäre es aber gerade hier, alles zu tun, um die Täter zu “erwischen, denn die meisten von ihnen handeln in der Hoffnung, nicht erwischt zu werden”.

Zu Platters Forderung nach Mindeststrafen merkte Berger an, dass die vorige Regierung 2004 die Mindeststrafen für zwei Delikte - “geschlechtliche Nötigung” und “sexueller Missbrauch einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person” - abgeschafft habe. Diese wieder einzuführen hat Berger schon bei einer Nationalratssitzung im März verlangt.

Rückfälle vermeiden

Priorität hat für die Justizministerin die Rückfallsvermeidung: “In erster Linie muss es das Anliegen sein, bei Tätern, die uns bekannt sind, Rückfälle zu vermeiden.” Dies könnte am Besten gelingen, indem der Richter “bei der Person des Verurteilten anknüpft und für diesen ein individuelles Paket schnürt” - mit Maßnahmen wie Therapie, Meldepflicht oder Verhaltenspflichten oder -verbote nach Haftentlassung. Dazu wäre das Instrument der “gerichtlichen Aufsicht” nach Ablauf der Strafe erforderlich. Es müsste mit einer Gesetzesänderung eingeführt werden; derzeit können Richter Auflagen nur bei bedingten Entlassungen erteilen.

Gegen die von Platter vorgestellten Pläne für eine Sexualstraftäterdatei hat Berger keine Einwände - zumal die kurz angedachte namentliche Veröffentlichung in Medien “schon im Vorfeld gefallen” ist. Wichtig ist für die Justizministerin auch, dass nur rechtskräftig verurteilte Straftäter in die Datei aufgenommen werden (”was ich mir nicht vorstellen könnte, wäre ein generelles Beschnüffelungssystem”) und dass Täter mit positiver Prognose wieder aus der Datei gestrichen werden können.

Platters Forderung, dass schwere Sexualdelikte von der Tilgung ausgeschlossen sein sollten, lehnt Berger nicht rundum ab - aber sie will dies nicht generell gesetzlich fixieren. “Vorstellbar ist, dass Richter anordnen, dass eine Strafe eines rückfallsgefährdeten Täters erst später getilgt wird, also länger als üblich im Strafregisterauszug aufscheint.”

Mehr als 70 Tote in Peru

Lage nach Beben “dramatisch”

Bei einem starken Erdbeben in Peru sind mindestens 71 Menschen getötet worden. Außerdem habe es bei den Erschütterungen vom Mittwochabend (Ortszeit) mehr als 680 Verletzte gegeben, teilte der stellvertretende Gesundheitsminister José Calderón in der Hauptstadt Lima mit. Die Lage sei vor allem in den Städten Ica und Pisco in Zentralperu dramatisch, sagte Calderón.

Das peruanische Institut für Geophysik teilte in Lima mit, das Beben habe eine Stärke von 7,5 erreicht. Außerdem habe es Dutzende Nachbeben gegeben, darunter drei sehr starke, hieß es. Das Geologische Institut der USA (USGS) sprach im jüngsten Bericht von einer Stärke von 7,9.

Das Epizentrum des Hauptbebens, das auch in Ecuador, Kolumbien, Brasilien und Bolivien gespürt wurde, lag den amtlichen Angaben zufolge in etwa 41 Kilometern Tiefe im Meer nahe der Küste von Zentralperu, etwa 145 Kilometer südlich von Lima. Für die Pazifikküste von Peru, Chile, Ecuador und Kolumbien wurde eine Tsunami-Warnung ausgelöst, die nach etwa drei Stunden wieder aufgehoben wurde. Es sei eine kleinere Flutwelle entstanden, die aber keine Bedrohung darstelle, erklärte das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii.

Das Beben habe sich in einer Subduktionszone ereignet, in der eine Erdplatte unter eine andere geschoben werde, erklärte der Geophysiker Dale Grant von der Erdbebenwarte in Golden im US-Staat Colorado. Die letzten Beben mit einer Stärke von mehr als 7,0 liegen in Peru bereits 33 Jahre zurück.