Archive for August 13th, 2007

Wie vermehren sich Schlümpfe?

 

Gut, wir hätten da Schlumpfine. Aber wer darf ran? Ich denk mal Papaschlumpf, der ist ja immerhin der Chef, das alpha-Männchen sozusagen. Wäre nur logisch, so wie im Tierreich halt (ob er Schlumpfine dabei dann auch in den Nacken beißt? Bäähh, abartige Vorstellung! Weg damit!)
Aber Papaschlumpf ist doch eh schon recht alt. Ob das da noch so alles geht? Und die Gefahr von Missbildungen nimmt mit dem Alter ja auch rapide zu! Ich mein ja nur. Obwohl das könnte die blaue Färbung erklären.
Evolutionär macht das ja mal so gar keinen Sinn, die blaue Farbe. Ein blaues Tier im Wald kanns ja mal gleich haken.
Oder hat Vader Abraham die Schlümpfe…“geworfen“?

Schwierig, schwierig.

MEISTERSTÜCK

Bastelstunde für Damen und Herren mit etwas handwerklichem Geschick. Mit “The Ultimate Penis Casting System” lässt sich mit wenigen beherzten Griffen das Gemächt des Herz-Buben quasi für die Ewigkeit in eine Skulptur gießen. Durchaus ansehnliches Nippes - ob auf dem Fernseher oder auf dem Nachtkästchen platziert, bleibt eine Geschmacksfrage. In jedem Fall ein sehr persönliches Andenken, das sich als Geschenk allerdings nicht für jeden eignet.

Neulich im Döblinger Bad.

Am sehr heißen Dienstag letzter Woche besuchte Frau G. das Döblinger Bad, kühlte sich mit ihrer Tochter im Wasser ab und beobachtete, wie ein etwa 50-jähriger Mann vom Beckenrand sprang: fraglos eine Regelverletzung. Ein Bademeister habe sofort wild gepfiffen, was der Mann, weil er mit zweien seiner Kinder beschäftigt war und weil im Döblinger Bad permanent gepfiffen werde, nicht auf sich bezog. Worauf der Bademeister auf ihn zugestürzt sei und ihn übel beschimpft habe, bist du derisch und so weiter.

Der Mann entstieg dem Wasser, erklärte höflich, er habe nicht gewusst, dass der Pfiff ihm galt, und er werde nicht gerne so angebrüllt: was er verbrochen habe. Der Bademeister habe sich wie ein aggressiver Kampfhahn (Kopf vor, Schultern zurück, Brust raus) vor den Herrn gestellt und, diesen duzend, weiter angebrüllt, worauf in Frau G. der Verdacht keimte, die offensichtlich persische Herkunft des Herrn könnte von Belang sein. Dieser forderte den Bademeister zu Respekt auf, sowie ihn nicht zu duzen. Da verwies ihn der Bademeister des Bades, was der Mann, der für sich und seine Familie eine Monatskarte hat, zu ignorieren trachtete, worauf er, seine österreichische Frau und die drei Kinder, eines ein Baby, von Bademeistern umzingelt wurden, bis die Polizei eintraf.

Obwohl Frau G. und andere Badegäste gegen diese Ungerechtigkeit und die Respektlosigkeit des dafür scheint’s berüchtigten Bademeisters protestierten, wurden Mann, Frau und die verstörten Kinder nach einer ergebnislosen Konsultation des stv. Bad-Managers aus dem Freibad entfernt.

Die Entschuldigung der Verantwortlichen bei der Familie sollte sehr angemessen ausfallen.

Östereich und Unweltschutz

Um das Kioto-Klimaschutzziel zu erreichen, müsste Österreich seine Industrie oder den gesamten Verkehr lahmlegen.

Regierungsexperten: Österreich wird Klimaschutzziel verfehlen. Einziger Ausweg: drastische Gegenmaßnahmen.

“Keine Frage, in der Umweltpolitik ist viel zu wenig passiert”, erklärt Helga Kromp-Kolb, Klimatologin an der Wiener Universität für Bodenkultur.

Die Regierung will jetzt handeln: Ein mit 500 Millionen Euro dotierter Klima- und Energiefonds wurde installiert, in den nächsten Wochen werden die Geschäftsführer bestellt. Die Regierung hat außerdem Experten in den wissenschaftlichen Beirat entsandt, Kromp-Kolb ist eine davon.

Genau diese vier Experten stellen der österreichischen Umweltpolitik nun ein besonders schlechtes Zeugnis aus: Österreich, so der Tenor, wird das Kioto-Ziel nicht erreichen. Um es doch noch zu erreichen, müssten drastische Schritte erfolgen.

“Derzeit sind wir rund 31 Prozent über den Kioto-Vorgaben”, erklärt Professor Stefan Schleicher, Umweltökonom von der Universität Graz. “Da ist nicht absehbar, dass Österreich die Kioto-Ziele einhalten kann. Die Versäumnisse sind offensichtlich. Man müsste den gesamten Verkehr oder die gesamte Industrie lahmlegen, um die Vorgaben, zu denen sich Österreich verpflichtet hat, zu erfüllen.”

Klimaschutz kostet

Und Robert Korab, Verkehrs- und Stadtplaner aus Wien, bilanziert ähnlich: “Natürlich bin ich nicht zufrieden. Man muss der Politik vorwerfen, dass sie in diesem Bereich nicht mutig war. Denn Klima-Schutz kostet etwas – auch Popularität.”

Dem Umweltministerium ist der Ernst der Lage bewusst: “Es ist richtig, das wir noch viel vor uns haben. Eines der größten Probleme ist die ungeheure Verkehrsdynamik”, so der Sprecher von Umweltminister Josef Pröll. “Und es wird notwendig sein, dass auch Verkehrsminister Werner Faymann und Energieminister Martin Bartenstein wirksame Maßnahmen setzen.”

Kioto-Protokoll

Der Hintergrund: Das Kioto-Protokoll ist ein international verbindliches Abkommen, das von 136 Staaten unterschrieben wurde, die zusammen 85 Prozent der Weltbevölkerung repräsentieren. Ziel ist, den Ausstoß an Treibhausgasen weltweit drastisch zu senken, um die Erderwärmung zu bremsen.

Österreich hat sich Ende der 90er-Jahre unter dem damaligen Umweltminister Martin Bartenstein verpflichtet, bis 2010 um 13 Prozent weniger Treibhausgase (vor allem ) als im Jahr 1990 zu emittieren.

Derzeit produziert Österreich allerdings um rund 18,1 Prozent mehr als
im Ausgangsjahr 1990. Professor Spitzer – er ist Energieexperte am Grazer Joanneum Research – bringt es auf den Punkt: “Österreich war einmal Vorreiter in der Umweltpolitik. Jetzt sind wir das nicht mehr. Die Politik hat spät und nicht ausreichend Maßnahmen gesetzt. Das Kioto-Ziel wird so nicht schaffbar sein.”

Quelle : Kurier .at

Siemens und die Korruption.

Der Konzern soll seit den 90ern dubiose Zahlungen von mehr als einer Milliarde Euro getätigt haben. Die Konzernspitze ist “schockiert”.
AP 

Bisher bezifferte Siemens die entdeckten zweifelhaften Zahlungen auf 420 Millionen Euro.

    • Siemens-Affäre: Wien verstärkt im Fokus Österreichische Führungskräfte sollen eine “Drehscheibe” für illegale Aktionen gewesen sein. Im Aufsichtsrat wächst die Angst vor der US-Justiz.

Die Korruptionsaffäre bei Siemens könnte der “Süddeutschen Zeitung” zufolge noch viel größere Ausmaße haben als bisher bekannt. Ermittler einer vom Konzern beauftragten US-Kanzlei seien auf fragwürdige Zahlungen von insgesamt weit mehr als einer Milliarde Euro gestoßen, schreibt das Blatt in der Montagausgabe.

Allein in der Kommunikationssparte seien dubiose Transfers von fast 900 Millionen Euro entdeckt worden, die bis Anfang der 90er Jahre zurückreichten. “Es geht um riesige Summen”, heiße es in der Konzernspitze. Die neuen Erkenntnisse seien “schockierend”.

Bisher bezifferte Siemens die entdeckten zweifelhaften Zahlungen auf 420 Mio. Euro. Ein Unternehmenssprecher sagte der Zeitung zu den Informationen: “Zwischenstände der internen Untersuchungen über die Quartalsveröffentlichungen hinaus kommentieren wir nicht.”

Nach Informationen aus dem Unternehmen stießen die Anwälte der Kanzlei Debevoise & Plimpton auch in der Kraftwerkssparte auf dubiose Zahlungen von 250 bis 300 Mio. Euro, schreibt die “SZ” weiter. Auch hier gingen die Transaktionen bis in die 90er Jahre zurück.

Die Prüfer seien auf eine Vielzahl unerklärlicher Transfers über Liechtenstein und andere ausländische Konten gestoßen, darunter in Abu Dhabi, heißt es unter Berufung auf das Umfeld der Ermittler. Es spreche einiges dafür, dass es dabei nicht um saubere Geschäfte gegangen sei, auch wenn nicht alle Zahlungen automatisch Schmiergeld sein müssten.

Bisher gab es keine konkreten Hinweise, das auch die Kraftwerkssparte in großem Stil schwarze Kassen gehabt haben könnte. Auch das Hamburger Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” berichtet nun aber in seiner neuen Ausgabe, bereits im Jahr 2005 seien im Kraftwerksbereich fragwürdige Zahlungen von fast 190 Millionen Euro über Liechtenstein entdeckt worden. Diese Summe sei laut Konzerndokumenten zwischen 1997 und 1999 über drei Konten geflossen.

Quelle: Kurier.at

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