Archive for August 10th, 2007

Geschenke für Arbeit, der neue Trend vom Staat..^^

Heute bin ich auf folgenden Artikel Gestoßen….. Ist Deutschland wirklich schon so tief Gesunken das es Notwendig wird für einen Job zu Betteln bzw. sogenante “BEAMTE” zu schmieren..?

Urteilt selbst……^^

Die Mitarbeiter nahmen Geld und Geschenke an.

Korruption bei der BA
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ermittelt laut einem Bericht des “Westfalen-Blattes” wegen des Verdachts der Korruption gegen Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit (BA). Diese sollen osteuropäischen Bauarbeitern die Arbeit in Deutschland ermöglicht haben, wie die Zeitung unter Berufung auf Oberstaatsanwalt Thomas Bechtel schreibt.

Man habe am 25. Juli Büros der BA-Regionaldirektion Hessen in Frankfurt durchsucht, zitiert die Zeitung Bechtel. Zwei Mitarbeiter seien vorübergehend festgenommen worden, zudem hätten Ermittler in den Büros Akten sichergestellt.

Ursprung ist dem Bericht zufolge ein Verfahren der Staatsanwaltschaft Augsburg. “Wir ermitteln wegen illegaler Arbeitnehmerüberlassung gegen drei Beschuldigte aus der Baubranche”, sagte Oberstaatsanwalt Matthias Nikolai der Zeitung zufolge. Diese stünden im Verdacht, Inhaber osteuropäischer Scheinfirmen zu sein, die bei der BA-Regionaldirektion in Frankfurt beantragt hätten, ihre tschechischen und slowakischen Arbeiter im Rahmen von Werkverträgen nach Deutschland schicken zu dürfen. Tatsächlich sollen die Bauarbeiter aber überhaupt keinen Arbeitsplatz in ihrem Heimatland haben und nur für die Arbeit in Deutschland angeheuert worden sein.

Zwei Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit sollen demnach den antragsstellenden Firmen bei der Erlangung der Arbeitspapiere geholfen und im Gegenzug die Hand aufgehalten haben. “Wir gehen davon aus, dass die Beschuldigten Einladungen zum Essen, Geschenke und bei mehreren Gelegenheiten jeweils 50 Euro angenommen haben”, wird Bechtel zitiert. Insgesamt hätten die BA-Mitarbeiter einige hundert Euro kassiert. Eine Sprecherin der BA-Regionaldirektion Hessen sagte der Zeitung, die Innenrevision unterstütze die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Man wolle sich aber zu Details des Falls nicht äußern.
Quelle : DPA

Nachtrag:

O du Großes Deutschland wie Tief mußt du noch Sinken? Ja das hört sich vielleicht etwas Hochgestochen an aber die Leute meiner Generation (70′ Jahre) können sich Villeicht noch daran errinern wie einst Deutschland war ein Land mit Zukunft, Zielstrebig, und Ehrgeizig was ist daraus geworden?

Klima- versus Naturschutz

Donau-Paradies in Gefahr

Wer absolute Ruhe sucht und allenfalls einem Pelikan oder Kormoran begegnen möchte, findet ein solches Paradies am vorletzten, 200 Kilometer langen Abschnitt der Donau, bevor sich der große europäische Strom am Schwarzen Meer zum Delta verzweigt. Hier, zwischen den Hafenstädten Calarasi und Braila, kommt dann und wann ein Ausflugsschiff vorbei oder ein einsames Fischerboot, doch sonst stört nichts die Ruhe an den endlosen bewaldeten Ufern. 142 weltweit geschützte Fisch, Reptil-, Vogel- und Pflanzenarten entfalten sich hier. Damit könnte es allerdings bald vorbei sein, wenn Pläne der rumänischen Regierung zum Ausbau der Donau-Schifffahrt wahr werden. Die Naturschutzorganisation WWF ist entsetzt und will notfalls vor Gericht ziehen, um zu verhindern, dass dieses einzigartige Biotop zerstört wird.

130 Kilometer südöstlich von Bukarest

lässt sich das Delta bei Niedrigwasser leicht durchqueren.

Schiffsverkehr und Klimaschutz

Für die Regulierungsmaßnahmen gibt es gute Gründe, die auch der WWF prinzipiell einsieht: Transport zu Wasser ist umweltfreundlicher und billiger als zu Land. Die Donau spielt hierbei eine zentrale Rolle in den Plänen der Europäischen Union, wo ein Antrag Rumäniens zur Finanzierung der Donau-Regulierung vorliegt, über den Ende dieses Jahres entschieden werden soll. Ziel des Projekts ist, dass die Donau auf ihrer ganzen Länge mindestens 2,6 Meter tief ist, und zwar das ganze Jahr über. Nur so kann der Strom nach einhelliger Meinung der Experten aus Bukarest und der EU eine effiziente Wasserstraße werden und die Landstraßen und Schienen von Frachtverkehr entlasten. Nach Berechnungen der Regierung in Bukarest kann der Schiffsverkehr an der unteren Donau um 65 Prozent steigen.

Im Donau-Delta bei Odessa in der Urkaine wurde 2004 bereits ein Kanal eröffnet.

Genau hier aber liegt das Dilemma. Bei andauender Dürre, wie jetzt im Sommer, kann der Wasserstand am Unterlauf auf 1,5 Meter sinken. Größere und schwer beladene Schiffe bleiben immer wieder in Sandbänken stecken. Für die Fauna und Flora ist das aber ideal. So brauchen etwa die Störe, deren Lebensraum in Europa in den letzten 50 Jahren ohnehin stark eingeschränkt wurde, den sandigen Boden der Donau als Laichplatz. Sie schwimmen aus dem Schwarzen Meer zur Fortpflanzung hier hin. Früher, als es das 1972 gebaute Donau-Wasserkraftwerk am Eisernen Tor noch nicht gab, schwammen Störe gelegentlich sogar bis Regensburg in Bayern.

Kaviar wird knapp

Was es für die Störe bedeutet, wenn sich der Flussgrund durch die Regulierungsmaßnahmen verändert, ist unklar. Das Problem ist aber auch kein Thema in dem 50-Seiten-Papier, das Rumänien als Finanzierungsantrag nach Brüssel geschickt hat. Dort werden keinerlei Ausgleichsmaßnahmen oder gar Studien zu den Auswirkungen auf den Biotop erwähnt, moniert der WWF.

Launisch gebärdet sich die Donau hier: Mal fließt sie träge, kaum spürbar dahin, mal reißt sie Ufer ein, bildet Seitenarme und Inseln. Durch die Regulierung mit Hilfe von Deichen und Wehren soll den Seitenarmen Wasser entzogen werden, um den Wasserstand im Hauptarm zu heben. Der WWF plädiert dafür, den Fluss, wenn überhaupt, sanft zu steuern, durch Imitation der Natur, durch Schaffung von Inseln. Dafür könnten dort vorhandene Sedimente verwendet werden anstatt Beton.

Von Kathrin Lauer, dpa

Immer mehr Hochwasser

Das Bundesumweltministerium rechnet mit einer weiteren starken Zunahme der Hochwasser-Gefahr. “Das Hochwasser- Risiko in Deutschland wird sich in absehbarer Zukunft verzehnfachen”, sagte der Parlamentarische Staatssekretär des Ministeriums, Michael Müller (SPD) der “Rheinischen Post”.

“Schon in wenigen Jahrzehnten müssen wir durch den Klimawandel davon ausgehen, dass es im Winter etwa 40 Prozent mehr Regenmenge, aber immer weniger Schnee- und Eis-Speicherung gibt, so dass sich die Abflüsse enorm beschleunigen”, sagte Müller.

Seit der Jahrhundert-Flut an der Elbe vor fünf Jahren hätten die Länder viel zu wenig für den Hochwasserschutz getan, sagte der Umwelt- Staatssekretär. “Wir müssen lernen zu handeln, bevor eine Katastrophe eingetreten ist. Wir müssen mehr für den Gebirgsschutz tun, wir müssen aufhören, Flüsse zu begradigen, und wir müssen viel mehr für den Klimaschutz machen.”

Flutbilder, wie die aus Asien könnten

bald auch in Europa häufiger werden.

 

 

Alarmierende UN-Zahlen

Den Vereinten Nationen zufolge sind jedes Jahr rund 500 Millionen Menschen von schwerem Hochwasser und Überflutungen betroffen. Zwischen 2004 und 2006 habe die Zahl dieser Naturkatastrophen von 60 auf über 100 zugenommen, sagte die stellvertretende UN-Generalsekretärin Margareta Wahlström. Betroffen seien nicht nur Regionen in Asien mit ihren jährlichen Monsun-Regenfällen, sondern auch Länder wie Sudan, Kolumbien, Äthiopien und Afghanistan.

>> Siehe auch Klimar VS Naturschutz